Besondere Geschäftsbedingungen für Voice-Dienste

zuletzt geändert am 02.09.2013

Geltungsbereich:

  1. Diese Besonderen Geschäftsbedingungen für Voice-Dienste (GB-voice) der piculet Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), nachfolgend piculet genannt, gelten für alle Sprach-Dienstleistungen, die piculet erbringt.
  2. Diese Besonderen Geschäftsbedingungen ergänzen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Nutzungsüberlassung an Dritte

Die Nutzungsüberlassung an Dritte ist nur mit ausdrücklicher Zustimmung von piculet erlaubt.

Unerlaubte Nutzungen

Es ist dem Kunden nicht erlaubt, sein Teamspeak-Paket zu verwenden, um:

  • Streaming-Dienste zu betreiben,
  • Download-Services anzubieten,
  • urheberrechtlich geschützte Dateien ("Raubkopien") oder Dateien, deren Inhalt gegen geltendes Recht der Bundesrepublich Deutschland verstößt, zum Download anzubieten,
  • Tauschbörsen einzurichten.

Piculet ist in diesem Falle zu einer außerordentlichen Kündigung berechtigt, wenn der Kunde entweder nach Abmahnung diese Nutzungen nicht innerhalb von 48 Stunden einstellt oder zum wiederholten Male vornimmt.

Speicherplatz

Es besteht die Möglichkeit, Dateien über Teamspeak-Server um Download anzubieten. Piculet hat das Recht, bei übermäßiger Nutzung (mehr als  1 GB Dateien je Server) oder wenn größere Dateien länger als 14 Tage bereit gestellt werden, Dateien ohne Ankündigung zu löschen.

Gefährdungen

Gefährdet ein Kunde über seinen Teamspeak-Server die Sicherheit, Integrität oder Verfügbarkeit von Netzen, Servern, Software oder Daten - insb. auch durch unerlaubte Nutzungen - oder hat piculet einen objektiv begründeten Verdacht, so kann das Angebot vorübergehend gesperrt werden. Dies gilt zur Aufrechterhaltung eines geordneten Betriebs auch dann, wenn der Kunde dies nicht zu vertreten hat. Bei einer vorsätzlichen Handlung des Kunden ist piculet zu einer fristlosen Kündigung berechtigt.

Freistellung

Der Kunde ersetzt piculet alle Schäden, inklusive der angemessenen Kosten für eine notwendige Rechtsverteidigung, die aus einer Verletung vorgenannter Regelungen entstehen, soweit er dies zu vertreten hat.

Gerichtsstand und salvatorische Klausel

  1. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen oder Einkaufsbedingungen des Kunden werden, selbst bei Kenntnis, nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

  2. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Bestimmungen unwirksam sein, so behalten alle weiteren Bestimmungen Gültigkeit. Die unwirksame Klausel soll durch diejenige gültige Formulierung ersetzt werden, die in ihrer Auswirkung der unwirksamen Klausel am Nächsten kommt.